Steinbock flieg!Die Geschichte vom Steinbock der fliegen konnte.
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![]() Vera |
2. Es war einmal ein Steinbock, der wanderte in den Wäldern umher, weil er vom Weg abgekommen war. Wie wunderbar ist doch die Natur, dachte er für sich, die Pflanzen, die Tiere, die Pilze und erst die winzigen Einzeller und Bakterien. Wie er so planlos daherlief, sah er hoch oben einen Vogel und dachte sich: Ich wünsche ich könnte fliegen, wie dieser Vogel, hoch über den Bergen. |
Und jetzt begann es noch zu regnen.
6.
Aber manchmal wenn er nachts zum kleinen Fensterlein
hinausblickte, und den Mond hinter den Bergen aufgehen sah,
hatte er Sehnsucht nach der Freiheit und wünschte sich
wieder Zuhause zu sein in seinen Bergen. Frei wie ein
Vogel.Doch eines Nachts schlich sich der Steinbock heimlich aus dem Stall und machte sich auf den Weg. Bergwärts!
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Rebecca |
8. Der Weg war steil und unwegsam und er konnte ihn manchmal kaum erkennen. Aber er war zufrieden und wanderte stetig, bis die Morgenröte die ganze Bergwelt in ein zauberhaftes Licht tauchte. |
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Rebecca |
9. Wie er sich so ausruhte, tauchten am Wegrand drei Murmeltiere aus ihren Höhlen hervor. Er war froh um diese Gesellschaft, denn er hatte schon lange nicht mehr mit Bergtieren gesprochen. |
Und er fragte sie alle:
Aber schon rief das Eichhörnchen dazwischen: "Das lässt sich relativ einfach auf drei A4 Seiten zusammenfassen, ich schicks Dir per E-mail!". Und der Fuchs: "Also dass muss man ganz klar sehen, das ist ein rein technisches Problem".
Der Biber klatschte darauf elegant mit dem Schwanz aufs Wasser: "Da verzieh ich mich mal lieber, ich hab noch viel zu tun". Der Hirsch empfahl ihm a) vor allem gute Ordnung zu haben und b) vorher seriös abzuklären ob das überhaupt möglich ist.
"Nehmts doch nicht so ernst!" rief der Goldfisch aus dem See, "kommt lieber noch auf ein Schwätzchen zu mir rein".
Das Reh schaute in aus seinen wunderschönen traurigen Augen an und sagte sanft: "Ich fliege nur mit Hanf". Hinter einem Busch versteckt sass die scheue Waldkatze. Sie hatte alles aufmerksam beobachtet und nach langem Ueberlegen sagte sie: "Fliegen hat vor allem mit Aesthetik zu tun".
Laut rief das Schneehuhn: "Freude braucht es um zu fliegen - und vor allem viel trinken!" und flatterte davon. Der Hund schlug vor, alle zusammenzuspannen und loszujagen! - dann würde man schon abheben. Der Igel entschuldigte sich zuerst und meinte darauf, es würde wohl bald zu regnen beginnen und er werde vorerst mal vorläufig aussteigen - und rollte sich zusammen.
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Rebecca |
13. Der Steinbock war beeindruckt von der Vielfalt der Antworten und beschloss, für die Nacht bei dieser Gruppe zu bleiben. Als es dämmerte rauschte ein grosser Uhu daher. Er setzte sich mitten unter die versammelten Tiere, plusterte sich kurz auf, kniff verschlafen drei mal die Augen auf und zu und begann: |
Aber die Tiere waren schon eingeschlafen und so machte sich der Steinbock traurig auf, seinen Nutzen woanders zu suchen.
Der Steinbock stammelte nur: "Oh, Herr Doktor! was kann ich für Sie tun?" Der Luchs zuckte leise mit dem Backenbart und sagte sanft: "Das kommt ganz drauf an, vielleicht können wir ins Geschäft kommen, ich habe viel zu bieten, aber ich habe wenig Zeit!"
Dem Steinbock wurde es etwas unwohl dabei und er entschuldigte sich höflich für die Störung.
Sein Herz schlug höher als er kurz darauf ein Rudel Steinböcke sah. "Endlich Zuhause! He Freunde! Ich kann Euch Geschichten erzählen", rief er Ihnen begeistert entgegen und "ich lerne fliegen!"
Die Steinböcke freuten sich zwar über den unerwarteten Besuch, aber Geschichten konnten sie auch selber finden und was sie brauchten konnte er ihnen nicht geben: genügend Platz, genügend Futter und zuverlässige Kameraden. Aber fliegen? Wozu?
Fliegen!
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Rebecca |
18. Und so machte er sich auf den Weg und hatte den Berggipfel fast erreicht. als ihm eine Gämse zurief: "Steinbock! Ich weiss was Du willst, Ich kann Dir helfen. |
Seraina19. Auf dem Gipfel angekommen erblickte er am Horizont, halb im Nebel verborgen einen Lichtschimmer , er spürte wie ihm Flügel wuchsen under hob ab.
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Rebecca |
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